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Wie verteilt sich der Stromverbrauch in meinem Haus? Diese Frage beantwortet mir der Shelly 3EM im Zählerschrank. Er erfasst die drei Phasen getrennt und macht den Verbrauch in der App sichtbar. Hier zeige ich, welche Werte ich im Alltag nutze und wie die Energiemessung mein Smart Home ergänzt.
Technische Daten im Überblick
- Drei Messkanäle für alle drei Phasen bzw. unabhängige Stromkreise, kontaktlose Strommessung über Stromwandler-Klemmen
- Vierquadranten-Messung: erfasst Bezug UND Einspeisung, ideal bei einer PV-Anlage
- Misst Wirk- und Blindleistung, Energie, Leistungsfaktor sowie grundlegende Oberschwingungen
- Bis zu 63 A pro Kanal, Genauigkeitsklasse B nach IEC 62053-21
- WLAN (802.11 b/g/n) und Bluetooth 4.2, dazu MQTT, Webhooks und mJS-Scripting für eigene Automatisierungen
- Mindestens 7 Tage Datenspeicherung lokal in Minutenauflösung, Export als CSV oder JSON
- Montage auf der Hutschiene im Zählerschrank neben dem Sicherungsautomaten
Einbau und Einrichtung
Montiert wird der 3EM auf der Hutschiene im Zählerschrank und über Stromwandler-Klemmen berührungslos an die drei Phasenleitungen angeschlossen, ohne die Leitung selbst aufzutrennen. Da hier am Hausanschluss gearbeitet wird, gehört diese Installation in die Hände einer Elektrofachkraft. Danach läuft die Einrichtung wie bei den anderen Shelly-Geräten über die App: WLAN verbinden, die drei Phasen benennen, fertig – schon lassen sich Spannung, Strom, Leistung und Energieverbrauch je Phase in Echtzeit ablesen.
Was mir die Messwerte bringen
Der offensichtlichste Nutzen ist die Transparenz: Ich sehe jederzeit, welche Phase gerade am stärksten belastet ist, und kann größere Verbraucher entsprechend verteilen. Richtig spannend wird es aber in Kombination mit einer Photovoltaikanlage – da der 3EM Bezug und Einspeisung getrennt erfasst, ist er die Grundlage für eine Überschussregelung, bei der Wallbox oder Warmwasserboiler automatisch dann laufen, wenn gerade PV-Überschuss vorhanden ist. Auch für die reine Kostenkontrolle ist die minutengenaue Verbrauchshistorie hilfreich, um Stromfresser im Haushalt aufzuspüren.
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Misst alle drei Phasen einzeln und in Echtzeit
- Lokale API/MQTT möglich, keine Cloud-Pflicht für die Auswertung
- Lässt sich gut in eigene Energie-Dashboards einbinden
- Kompakte Montage auf der Hutschiene im Sicherungskasten
Nachteile
- Installation im Sicherungskasten erfordert Elektro-Fachkenntnisse
- Reines Messgerät, keine Schaltfunktion inklusive
- Die Stromwandler-Klemmen müssen korrekt und sicher angebracht werden
Mein Fazit: Der Shelly 3EM ist kein Gerät, das man sofort „sieht“ – aber er ist die Basis für so gut wie jede Optimierung im Energiebereich meines Smart Homes.
Hardware in diesem Beitrag
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Video KI-generiert.


