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Mein Ugreen NAS ist nicht nur ein Speicher für Dateien. Darauf laufen auch Immich, Nextcloud und weitere Dienste als Docker-Container. So kann ich Fotos und Dokumente selbst hosten. Hier gebe ich einen Überblick über meine Anwendungen, die Speicheraufteilung und die Sicherung auf ein separates TrueNAS-System.

Diese Container laufen bei mir
- Immich – meine Google-Photos-Alternative: Die App auf dem Handy sichert Fotos und Videos automatisch im Hintergrund auf das NAS, inklusive Gesichtserkennung, Objekterkennung und einer Timeline-Ansicht wie bei den großen Cloud-Diensten.
- Nextcloud – meine Google-Drive-Alternative: Dateien, Kalender und Kontakte an einem Ort, synchronisiert über alle Geräte hinweg, dazu eine einfache Office-Integration für Dokumente.
- Der UniFi OS Server – auch die Netzwerkverwaltung läuft bei mir nicht auf einer eigenen Hardware-Konsole, sondern als Docker-Container direkt neben den anderen Diensten.
- Der Nginx Proxy Manager als Reverse Proxy, der Immich und Nextcloud mit gültigem SSL-Zertifikat sauber von außen erreichbar macht (mehr dazu in diesem Beitrag).
- Mein selbstgebauter Docker Backup Manager, der alle Container-Daten automatisch nach Zeitplan sichert.
- Jeder Dienst läuft isoliert und lässt sich einzeln aktualisieren oder zurücksetzen
- Volle Kontrolle über die eigenen Daten statt Cloud-Anbieter
- Viele fertige Images und aktive Community verfügbar
- Ressourcen lassen sich pro Container begrenzen
- Erfordert laufende Wartung: Updates, Backups, Sicherheitslücken im Blick behalten
- Einstieg in Docker/Compose hat eine gewisse Lernkurve
- Bei Fehlkonfiguration entsteht Angriffsfläche, wenn Dienste ungeschützt nach außen erreichbar sind
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Die Container-Daten liegen auf 4×1 TB im RAID 5, das Docker-System selbst läuft auf zwei separaten 1-TB-NVMe-SSDs, damit die Container flott bleiben, während die eigentlichen Nutzdaten redundant abgesichert sind. Für die Sicherung habe ich mir mit KI-Unterstützung einen eigenen Docker Backup Manager gebaut (Quellcode auf GitHub unter sirbuschi3000), der alle Container-Volumes automatisch nach Zeitplan auf eine separate TrueNAS mit 4×2 TB HDDs kopiert – so habe ich eine Kopie, falls mit dem Ugreen-NAS mal etwas sein sollte.
Warum ich selbst hoste
Der größte Gewinn ist für mich die Kontrolle über die eigenen Daten. Familienfotos, Dokumente und Kalender liegen zu Hause statt auf fremden Servern. Auf Komfort muss ich trotzdem kaum verzichten: Die mobilen Apps von Immich und Nextcloud bieten automatische Sicherung, Synchronisierung und einen vertrauten Zugriff auf meine Inhalte.
Vor- und Nachteile
Vorteile
Nachteile
Mein Fazit: Docker hat mir den Einstieg ins Selbsthosten deutlich erleichtert – Immich und Nextcloud decken bei mir die zwei größten Cloud-Anwendungsfälle inzwischen vollständig selbst gehostet ab, Reverse Proxy und Backup laufen automatisch mit.
Hardware in diesem Beitrag
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Titelbild KI-generiert.


