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Im Wohnzimmer und auf der Terrasse setze ich mit WLED Lichtakzente. Adressierbare LED-Streifen ermöglichen dabei Farbverläufe und Effekte, die mit meiner normalen Beleuchtung nicht möglich sind. Hier zeige ich beide Projekte, die verwendeten Komponenten und meine Erfahrungen mit der Steuerung.
Was WLED besonders macht
WLED ist eine kostenlose Open-Source-Firmware für adressierbare LED-Streifen wie WS2811, WS2812B oder SK6812. Sie läuft auf einem ESP8266- oder ESP32-Board. Anders als bei einem einfachen RGB-Streifen lässt sich jede LED einzeln in Farbe und Helligkeit ansteuern. So entstehen Lauflichter, Farbverläufe oder musiksynchrone Effekte. Gesteuert wird alles über eine Weboberfläche im Browser oder per App; bei Bedarf lässt sich WLED auch über MQTT, Home Assistant, Alexa oder Google Home einbinden.
Mein Aufbau im Wohnzimmer
Im Wohnzimmer sitzt ein adressierbarer WS2811-Streifen mit 24 Volt in schmalen Aluprofilen, die ich in die Akustikpaneele an Decke und Wandnische eingelassen habe. Im ausgeschalteten Zustand bleiben nur die Paneele sichtbar; sobald WLED läuft, scheint das Licht gleichmäßig zwischen den Lamellen hervor. Ein ESP32-Controller mit Mikrofonfunktion steuert den Streifen und ermöglicht auch musiksynchrone Effekte.

Licht auf der Terrasse
Auf der Terrasse funktioniert dasselbe Prinzip: Ein LED-Streifen läuft unter der Balkonkante entlang und wirft abends indirektes Akzentlicht auf die Hauswand. Im Außenbereich sollte der Streifen mindestens nach IP65 geschützt sein; Netzteil und Controller gehören zusätzlich an einen wettergeschützten Ort. Bei mir sitzen beide unter dem Dachüberstand.

Vor- und Nachteile von WLED
Vorteile
- Kostenlos und Open Source, keine Cloud-Pflicht und keine Herstellerbindung
- Läuft komplett lokal im Heimnetz, auch ohne Internetverbindung nutzbar
- Riesige Effekt- und Preset-Bibliothek, sehr flexibel per Weboberfläche oder App einstellbar
- Lässt sich in Home Assistant, MQTT, Alexa oder Google Home einbinden
- Unterstützt viele verschiedene adressierbare LED-Typen (WS2811, WS2812B, SK6812 u.a.)
Nachteile
- Einrichtung erfordert etwas technisches Verständnis (Firmware flashen, Verkabelung, Stromversorgung)
- Kein offizieller Herstellersupport wie bei fertigen Marken-Systemen
- Bei längeren Streifen muss man auf Spannungsabfall und passende Netzteil-Leistung achten
- Adressierbare Streifen sind in der Anschaffung meist teurer als einfache, einfarbige RGB-Streifen
Mein Fazit: WLED ist für mich der einfachste Weg, aus einem LED-Streifen eine richtige Lichtshow zu machen – versteckt im Wohnzimmer genauso wie draußen auf der Terrasse.
Hardware in diesem Beitrag
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Video KI-generiert.


